Aktuelle Meldungen zu den Gedenkstätten

DENK MAL AM ORT 2026

Haus- und Wohnungstüren werden geöffnet, die Namen unserer ehemaligen Nachbar*innen, Bruchstücke ihrer Biografien, Verfolgungs- und Fluchtgeschichten werden sichtbar in Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen, Vorträgen, Filmen und Gesprächen. Zum Programm

80 Jahre Curiohaus-Prozesse

Das Curiohaus in Hamburg-Rotherbaum war von 1945 bis 1949 der wichtigste Gerichtsort für die Kriegsverbrecherprozesse in der britischen Besatzungszone. Hier fanden 188 Militärgerichtsverfahren gegen 504 Angeklagte statt. Anlässlich des 80. Jahrestages haben die GEW, die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und weitere Einrichtungen ein breites Programm aus Ausstellung, Vorträgen und Lesungen zusammengestellt. Zum Programm

Neue Ausstellung: Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus

Hamburg erfreute sich bis 1933 eines bunten Kulturlebens. Moderne Kunst lockte in die Museen. In Konzerthäusern und Tanzlokalen spielten Big Bands auf. Theater und die zahlreich entstandenen Kinos präsentierten ein vielfältiges Programm. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten fiel das kulturelle Leben jedoch unter die Kontrolle der neu gegründeten Kulturbehörde. Welche Funktionen hatte Kultur im nationalsozialistischen Hamburg? Die Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte ist vom 5. Februar bis 10. März 2026 im Hamburger Rathaus zu sehen (Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 10 bis 17 Uhr).

Fragmented Memories. Neue Online-Ausstellung eröffnet

Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte präsentiert die neue englischsprachige Online-Ausstellung “Fragmented Memories”. Sie basiert auf der Ausstellung in der Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel. Dort wird an die Geschichte der Hamburger Frauenaußenlager des KZ Neuengamme erinnert. Die Website stellt verschiedene Biografien von dort verfolgten Frauen vor, die Haftbedingungen und Zwangsarbeit in den Außenlagern, die Strafverfolgung nach 1945 und die Erinnerung an ehemaligen Lagerorten.

Zwei neue Gedenktafeln

Seit September 2025 erinnern zwei Gedenktafeln an Zwangsarbeiter*innen, die für die Hamburger Stadtreinigung arbeiten mussten. In Altona-Altstadt wurde eine Tafel am Karl-Möller-Sportplatz an der Max-Brauer-Allee eingeweiht. Dort waren 152 italienische Soldaten interniert, die zu Trümmerarbeiten gezwungen wurden. Eine weitere Gedenktafel erinnert an die über 2.800 Zwangsarbeiter*innen, die in der Müllabfuhr und Straßenreinigung eingesetzt wurden. Sie wurde vor dem Sitz der Stadtreinigung in Hammerbrook aufgestellt.

Tag des offenen Denkmals 2025

Vom 12. bis 14. September 2025 laden Hamburgs Denkmäler zu Erkundungstouren ein. Besucher*innen haben die Gelegenheit, die Vielfalt der Hamburger Denkmallandschaft zu entdecken. Bei Führungen, Rundgängen und einem bunten Familien- und Kulturprogramm können Interessierte Denkmäler erkunden, darunter einige, die meist nicht zugänglich sind. Hier geht es zum Programm.

Neue Dauerausstellung eröffnet

In der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule ist nach umfangreichen Sanierungen im Juli 2025 die neue Dauerausstellung „Jüdische Kinderwelten - die Geschichte der Israelitischen Töchterschule“ in die erweiterten Räume eingezogen. Der Gedenk- und Lernort ist ab sofort wieder für Schulklassen und Besucher*innen geöffnet, donnerstags von 14-17 Uhr, sonntags von 10 bis 14 Uhr, und nach Vereinbarung. Zum Beitrag des Hamburg Journals des NDR
 

 

denk.mal Fruchtschuppen C, 2025.

denk.mal Fruchtschuppen C eingeweiht

Am 16. Mai 1940 verhafteten Polizeibeamte etwa 1000 Sinti und Roma in Hamburg und Norddeutschland, sperrten sie in den Fruchtschuppen C im Hamburger Freihafen (heute HafenCity) und verschleppten sie am 20. Mai 1940 in das Zwangsarbeitslager Belzec im deutsch besetzten Polen. Es folgten weitere Deportationen nach Auschwitz-Birkenau. Daran wird 85 Jahre später wird am historischen Ort mit dem denk.mal Fruchtschuppen C im heutigen Überseequartier erinnert. Das sichtbare Erinnerungszeichen informiert mit Texten, Bildern und Zitaten über die Verfolgung und die Deportationen der Sinti und Roma aus dem norddeutschen Raum.

Aktion: Stimmen der Befreiten – Gedenken an das Kriegsende im Mai 1945

Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung möchten die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte sowie das Mahnmal St. Nikolai mit einer hamburgweiten Aktion die Stimmen derer in die Öffentlichkeit tragen, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Alle zivilgesellschaftlichen Akteur*innen sind eingeladen, sich mit verschiedensten Beiträgen an der Aktion zu beteiligen, damit die Stimmen der Befreiten gehört und ihre Geschichten erzählt werden. Möchten Sie auch an der Aktion teilnehmen? Dann finden Sie mehr Informationen hier

Save the date: Lange Nacht der Museen Hamburg am 26. April 2025

Am Samstag, den 26. April 2025, öffnen die Hamburger Museen von 18 Uhr bis 1 Uhr ihre Türen für interessierte Besucher*innen. Zahlreiche Museen und Gedenkstätten laden dann wieder zu einem vielfältigen Ausstellungs- und Sonderprogramm ein. Zwischen den Museen können Besucher*innen mit extra eingerichteten Busshuttle-Linien, einem Barkassen-Shuttle und den regulären hvv-Linien verkehren.
Nähere Infos zum Programm folgen bald unter https://www.langenachtdermuseen-hamburg.de/

 

Haben Sie gewusst?

1949

wurde das erste Hamburger Mahnmal für NS-Opfer auf dem Ohlsdorfer Friedhof eingeweiht.

1941

wurde auf dem Bergedorfer Friedhof ein Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene aus dem KZ Neuengamme angelegt.

15

Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme gab es in Hamburg.

500.000

Zwangsarbeitskräfte, darunter viele Frauen, arbeiteten von 1939 bis 1945 in Hamburg.

1943

starben beim Bombenangriff „Operation Gomorrha“ etwa 37.000 Menschen. KZ-Häftlinge bargen die Opfer.

Hören

können Sie den „Gedenkort zur Erinnerung an die Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz“: Die NS-Urteile wurden eingesprochen.

4

Gedenkorte befinden sich unter der Erde: Der Röhrenbunker Tarpenbekstraße, das Bunkermuseum, das Harburger „Mahnmal gegen Faschismus“ sowie die „Verhörzelle“ in Eppendorf.

1

Sitz hat das Mahnmal „Tisch mit 12 Stühlen“ für Besucher*innen frei.

Eine Rose

pflanzen können Besucher*innen an der „Gedenkstätte Bullenhuser Damm“ im Rosengarten.

3

Denkmaler erinnern an Hamburger Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Veranstaltungen

19:00 - 21:00 | Ausstellungseröffnung
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

„Ganz Hamburg ist voll von diesen Abtransporten“. Die Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus Hamburg im Juli 1942. Werkstattausstellung und Zeitzeugengespräch

Vor 84 Jahren wurden am 11. Juli, 15. Juli und 19. Juli 1942 etwa 2000 jüdische Hamburger*innen aus ihrem Leben gerissen und ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Das Team „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ zeigt aus Anlass des Jahrestages eine Werkstattausstellung mit Dokumenten, Fotos und Interviewausschnitten zu diesen Deportationen. Darunter befinden sich unter anderem originale Zeugnisse von Bertha Benecke, zur Verfügung gestellt von ihrer Urenkelin Christiane Benecke, die an der Eröffnung teilnimmt.

Die Ergebnisse der Ausstellung sollen in das kommende Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof eingehen. Zur Anmeldung

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Geschichtsort Stadthaus
11:00 - 13:00 | Rundgang
Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Die Ausstellung im ehemaligen Torhaus thematisiert die Geschichte des Konzentrationslagers und der Strafanstalten, von den Gefangenen und ihrem Widerstand. Rundgang mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945
14:00 - 16:00 | Rundgang
Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92, 20539 Hamburg

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Die Gedenkstätte erinnert an 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene, die am 20. April 1945 im Keller einer ehemaligen Schule und KZ-Außenlagers von SS-Männern ermordet wurden. Öffentliche Führung. Keine Anmeldung erforderlich.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Gedenkstätte Bullenhuser Damm mit Rosengarten
14:00 - 16:00 | Stadtteilrundgang
Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg

Spaziergang durch Rothenburgsort zwischen Hamburg Wasser und dem Bullenhuser Damm

Rothenburgsort war vor dem Zweiten Weltkrieg ein dicht besiedeltes Wohn- und Geschäftsviertel. Neben Wohnungen für Arbeiterfamilien entstanden im Laufe des 19. Jahrhunderts wichtige Versorgungsbetriebe und Arbeitsplätze (Wasser, Gas, Güterbahnhof). Auf unserem Weg folgen wir der Geschichte des Viertels und spüren den Folgen der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 nach. Wir stellen Erinnerungszeichen wie das 2024 eingeweihte und von Wolfgang Wiedey gestaltete Denkmal für die Euthanasie-Opfer im ehemaligen Kinderkrankenhaus in der Marckmannstraße vor. Der Rundgang endet an der Gedenkstätte Bullenhuser Damm mit dem Rosengarten und gibt Einblicke in die Planungen für die Erweiterung der Gedenkstätte und die Neuausrichtung des ehemaligen Schulgebäudes.
Ein Rundgang von Wolfgang Wiedey und Kristina Vagt (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte). Die Teilnahme ist kostenlos. Ohne Anmeldung.

Treffpunkt: Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Gedenktafel am ehemaligen Kinderkrankenhaus Rothenburgsort
17:30 - 19:30 | Alternative Hafenrundfahrt
Barkassen-Centrale Ehlers (Anleger Vorsetzen, U-Bahnhof Baumwall)

KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933-1945

Während der zweistündigen Hafenrundfahrt mit einer Barkasse wird die Geschichte des Hamburger Hafens im Nationalsozialismus thematisiert. Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen, Brücken und Schiffe jeder Größe wird von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu Orten, an denen Zwangsarbeits- und Konzentrationslager eingerichtet waren, so auch zum Speicher G am Dessauer Ufer.
Inhaltliche Begleitung: Herbert Diercks, Katja Hertz Eichenrode oder Lukas Kaiser.

Kosten: 25 Euro (auf dem Schiff). 
Anmeldung hier.

11:00 - 13:00 | Rundgang
Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Die Ausstellung im ehemaligen Torhaus thematisiert die Geschichte des Konzentrationslagers und der Strafanstalten, von den Gefangenen und ihrem Widerstand. Rundgang mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945
11:00 - 13:00 | Rundgang
Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98, 22335 Hamburg

Führung und Gespräch in der Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Die Ausstellung im ehemaligen Torhaus thematisiert die Geschichte des Konzentrationslagers und der Strafanstalten, von den Gefangenen und ihrem Widerstand. Rundgang mit Ehrenamtlichen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) und des Arbeitskreises ehemals verfolgter und inhaftierter Sozialdemokraten (AvS) jeden Sonntag um 11.00 und 12.00 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945
18:00 - 20:00 | Lesung und Gespräch
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Jugend im Widerstand

1933 waren sie oft noch Kinder, zu deren Welt zunehmend Militarismus, Entmündigung und Gleichschaltung gehören sollte. Einzeln oder in kleinen Gruppen entzogen sie sich diesem Anpassungsdruck. Die Bandbreite oppositionellen Handelns reichte vom zivilen Ungehorsam über Nicht-Anpassung bis hin zum aktiven Widerstand. Viele fühlten sich der Arbeiterbewegung verbunden, hörten BBC London und Radio Moskau, schrieben und verteilten Flugblätter, lasen gemeinsam „verbrannte Bücher“ oder suchten Freiheit in der Swingmusikkultur. Wir berichten über mutige junge Hamburger Menschen, die dem NS-Regime widerstanden.

Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Hamburg (VVN-BdA Hamburg) in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Geschichtsort Stadthaus
18:00 - 19:30 | Buchvorstellung und Gespräch
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Deportationen aus Frankreich in das KZ Neuengamme – Geschichte und Erinnerung heute

Im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern waren über 11.000 Frauen und Männer aus Frankreich inhaftiert. Wer waren sie, warum wurden sie verhaftet und deportiert? Dr. Christine Eckel (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) stellt im Gespräch mit Dr. Christel Trouvé (Denkort Bunker Valentin / Landeszentrale für politische Bildung Bremen) ihre kürzlich erschienene Dissertation vor. Sie sprechen über die Rolle der Deportationen in der deutschen Besatzungspolitik in Frankreich und die Kollaboration des Vichy-Regimes, über die Deportationen in das KZ Neuengamme ab 1944 und die Situation der Häftlinge in den Lagern. Der Blick liegt auch auf der Weitergabe der Erinnerung in Familien von Deportierten und der Arbeit mit Nachkomm*innen in Gedenkstätten.

Grußworte: Lorène Lemor (französische Generalkonsulin in Hamburg) und Ulrike Dotzer (Vorsitzende CLUNY e. V. Hamburg). 
Kooperation mit dem Französischen Generalkonsulat in Hamburg, der Deutsch-Französischen Gesellschaft CLUNY e. V. Hamburg und dem Denkort Bunker Valentin/ Landeszentrale für politische Bildung Bremen.

Mit Anmeldung

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Geschichtsort Stadthaus
19:00 - 21:00 | Buchvorstellung
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt

Während des Holocaust bildete sich in der Häftlingsgesellschaft von Theresienstadt eine eigene soziale Hierarchie heraus. Dabei entschieden kleine Unterschiede zwischen den Häftlingen – ihr Alter, ihre Herkunft oder ihre frühere Arbeit – über Leben und Tod. In den dreieinhalb Jahren des Bestehens des Lagers schufen die Häftlinge ihre eigene Kultur und ihre eigenen Gewohnheiten, schlossen sich zusammen, verliebten sich und gründeten neue Familien. Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen legt die Historikerin Dr. Anna Hájková (Universität Warwick) erstmals eine analytische, transnationale Kultur-, Sozial-, Geschlechter- und Organisationsgeschichte Theresienstadts vor und bietet damit neue Einsichten in die Geschichte des Holocaust.

Moderation: Dr. Kristina Vagt

Die Buchvorstellung findet im Rahmen der Ausstellung „Ganz Hamburg ist voll von diesen Abtransporten“. Die Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus Hamburg im Juli 1942 statt. Die Ausstellung wird von 10. Juni – 31. Juli 2026 im Geschichtsort Stadthaus gezeigt.

Eintritt frei. Anmeldung

Diese Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Gedenkstätte:
Geschichtsort Stadthaus