KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Internationales Mahnmal

Jean-Dolidier-Weg (Neuengamme)

  • Blick auf das Internationale Mahnmal
  • Gedenkstein für die polnischen Opfer in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
  • Skulptur "Der Deportierte" in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
  • Gedenkveranstaltung am Mahnmal, 2010

Vor allem durch die Initiative überlebender Häftlinge gelang es in einem langen Prozess, am Ort des ehemaligen KZ Neuengamme eine würdige Gedenkstätte zu errichten.

Erster Erinnerungsort

Eine erste Gedenksäule wurde von Überlebenden des KZ Neuengamme 1953 in dem abseits gelegenen Gelände der ehemaligen Lagergärtnerei aufgestellt, in der die SS Teile der Asche der im Krematorium verbrannten Leichen verstreuen ließ.

Internationales Mahnmal

An ihre Stelle trat 1965 eine in einen friedhofsartigen Park eingebettete Gedenkanlage. Sie betshet aus einer 27 Meter hohen Stele mit der Aufschrift „Euer Leiden, Euer Kampf und Euer Tod sollen nicht vergebens sein“, einer Texttafel und einer L-förmigen Mauer, vor der auf Steinplatten die Namen der Nationen eingraviert sind, aus denen die Häftlinge stammten. Für das am 7. November 1965 eingeweihte Mahnmal wurde von der „Amicale Internationale de Neuengamme“ (heute „„Amicale Internationale KZ Neuengamme“) zudem eine von der französischen Bildhauerin Françoise Salmon (geboren 1920) geschaffene Plastik gestiftet, die einen sterbenden Häftling darstellt.

Das Mahnmal ist jederzeit frei zugänglich.